Entwicklung vollzieht sich in Beziehungen – diese zentrale Erkenntnis der Psychologie der letzten Dekade steht im Mittelpunkt dieser hochkarätigen Fortbildung mit Prof. Dr. Kerstin Uvnäs-Moberg und Prof. Dr. Henri Julius. Im Fokus steht das Zusammenspiel von Bindung, neurobiologischen Prozessen und kindlicher Entwicklung.
Auf Basis aktueller bindungstheoretischer und neurobiologischer Forschung wird verständlich, wie frühe Beziehungserfahrungen die Entwicklung von Kindern prägen – von Emotionsregulation und Stressverarbeitung bis hin zu Lernfähigkeit, sozialem Verhalten und psychischer Gesundheit. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Oxytocinsystem als zentralem biologischen Korrelat von Bindung und Sicherheit.
Die Veranstaltung verbindet wissenschaftliche Tiefe mit hoher Praxisrelevanz für Pädagog:innen: Wie können tragfähige Beziehungen im beruflichen Alltag der Pädagog:innen gestaltet werden? Welche Bedeutung hat die Pädagog:in-Schüler:in-Beziehung für Entwicklung und Bildungserfolg?
Prof. Dr. Kerstin Uvnäs-Moberg zählt international zu den führenden Forscher:innen im Bereich des Oxytocinsystems, Prof. Dr. Henri Julius forscht seit 30 Jahren zur Pädagog:innen-Schüler:innen-Beziehung aus bindungstheoretischer Perspektive.